Entdecken
erleben.

Entdecken Sie unzählige tropische Schmetterlinge
in der Schmetterlingsfarm Steinhude

Schmetterling & Co.

Atlasfalter

(Attacus atlas)

Bananenfalter

(Caligo memnon)

Morpho/
Himmelsfalter

(Morpho peleides)

Neon Schwalbenschwanz

(Papilio palinurus)

Passionsfalter

(Heliconius erato)

Weisse Baumnymphe

(Idea leucone)

Was fressen Schmetterlinge?

Schmetterlinge trinken nur- sie fressen nicht und Raupen fressen nur- sie trinken nicht! Deshalb haben wir in unserer Tropenhalle Futterstellen für die Schmetterlinge eingerichtet, auf denen Obststücke und Bananenbrei liegen. Aus diesen saugen sie mit ihrem Saugrüssel den Saft heraus. Außerdem haben wir rote Nelken verteilt. Auf diese wird stark verdünntes Zuckerwasser gesprüht. Die Nelken ziehen die Schmetterlinge mit ihrer kräftig roten Farbe an und die kleinen Schwämmchen darauf bieten optimale Trinkmöglichkeiten.

Die Raupen brauchen für ihre Entwicklung Blätter. Je nach Schmetterlingsart sind es sehr unterschiedliche Pflanzen, die benötigt werden um bei der Zucht von Schmetterlingen Erfolg zu haben. Manche Arten sind nur auf eine einzige Pflanze spezialisiert, das heißt lieber sterben sie und legen keine Eier, als das sie sich eine andere Pflanze suchen. Andere Arten wiederum sind genügsamer und gehen auch auf andere Pflanzen einer Pflanzenfamilie. Hier in der Schmetterlingsfarm gibt es einige geeignete Pflanzen für die Zucht von Schmetterlingen.

Die Bananenpflanzen für den Bananenfalter, der Bambus und das Zyperngras für den Eryphanis (Bambusfalter) sind zum Beispiel solche Pflanzen. Der kleine Postbote hingegen frisst nur an der Passionspflanze. Wenn man genauer hinschaut, dann fallen an einigen Pflanzen deutliche Fraßspuren auf. Die Raupen haben Hunger und fressen im Laufe ihrer Entwicklung das bis zu 10.000fache ihres Ursprungsgewichtes. Da reicht ein einziges Blatt meist nicht aus und so haben es manche Pflanzen doch sehr schwer. 

Da wir unser Augenmerk nicht auf die Pflanzen richten, wie in einem botanischen Garten, sondern uns die Schmetterlinge am Herzen liegen, haben die Pflanzen das Nachsehen und es passiert bisweilen, dass eine Pflanze eingeht, da der Fraßdruck zu groß wird. Einige unserer Pflanzen stehen deshalb in Töpfen im Beet. Das ist gewollt, denn ist die Pflanze kahl gefressen, können wir diese problemlos austauschen und in unserer Gärtnerei wieder nachwachsen lassen.

Allgemein stellt sich aber ein Gleichgewicht von Wuchs und Fraß ein. Vorteilhaft sind natürlich Pflanzen, die große Blätter haben oder schnell wachsen. Viele Schmetterlingsarten brauchen Fraßpflanzen, die man selbst in speziellen tropischen Gärtnereien sehr teuer, zu klein oder gar nicht bekommt. Somit ist die Zucht dieser Schmetterlinge für uns nicht möglich.